23. Januar 2019

Europa – eine Liebeserklärung an den geilsten Kontinent 🇪🇺

Europa Podcast Karte

Pünktlich zur Europawahl gibt es im Reisepodcast diesmal eine kleine Liebeserklärung an Europa. Kommt mit auf eine Reise durch den coolsten Kontinent der Welt. Je nachdem aus welchem Blickwinkel man ihn betrachtet, reicht er fast bis nach Asien – klingt komisch, ist aber so. Wir erklären, warum Fußballfans schonmal 6.000 Kilometer für ein Auswärtsspiel in Europa reisen mussten.

Wir berichten über die Vorteile der Reisefreiheit, dem Erasmus-Austausch und dem Interrail-Programm. Vieles von diesen Dingen wäre ohne die Europäische Union gar nicht möglich. Was die meistfotografierte Sehenswürdigkeit Europas ist, welche Hauptstadt der wirklich allerletzte Geheimtipp ist und welchen ganz besonderen Ort man als Europäer unbedingt gesehen haben sollte – erfahrt ihr nur im Europa-Podcast.

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Inhalt

Reisefreiheit im Europa Podcast

Es gibt nichts Besseres als Reisen in Europa. Klar liegt das zum einen an den tollen Sehenswürdigkeiten. Städte wie Paris, Rom oder Barcelona klingen doch geradezu nach Abenteuern und locken Reisefans aus aller Welt an. Wenn du schonmal zu einem Wochenendtrip in eine Stadt in Europa aufgebrochen bist, weißt du sicherlich, wie einfach das geht. Am Flughafen musst du nur kurz deinen Personalausweis vorzeigen, wenn du ins Flugzeug steigst. Bei der Ankunft kannst du einfach aus dem Flughafen spazieren und bist im Land angekommen. Keine Kontrolle, kein Stempel im Reisepass, kein Visum.

Reisepass im Europapodcast

Das Schengen-Abkommen ist purer Luxus für Reisende

Dank des Schengen-Abkommens gilt in 26 Ländern Reisefreiheit für dich. Und das ist für Reisende, die aus der EU stammen purer Luxus. Wenn du schonmal mehrere Länder außerhalb Europas bereist hast, kennst du das Vorgehen. Bereits im Flugzeug musst du ein bis zwei Zettel ausfüllen, die du später dann dem grimmig dreinblickenden Grenzbeamten vorlegen musst. Im schlimmsten Fall brauchst du zudem ein Visum, das du dir vorab besorgen und bezahlen musst. (So zum Beispiel in Myanmar).

Geld tauschen kostet vor allem eins: Nerven

Wer schonmal mehrere Länder in Asien und Südamerika besucht hat, kennt das Problem: Geld wechseln. In Guatemala bezahlt man mit dem Quetzal in Nicaragua mit dem Cordoba. Natürlich werden keine anderen Landeswährungen angenommen, warum sollte man auch? In Europa ist das anders. In 19 Ländern kannst du offiziell mit dem Euro bezahlen, in vielen weiteren (wie zum Beispiel Albanien) wird er akzeptiert.

Nicht nur der Euro ist cool

Mit ihren knapp 500 Millionen Einwohnern bildet die Europäische Union die größten zusammenhängenden marktwirtschaftlichen Länderblock. Anders als in Amerika verbindet ihr Wirtschaftsmodell ökonomische Wettbewerbsfähigkeit mit gesellschaftlicher Verantwortung; es begünstigt nicht nur die Starken, sondern sorgt auch für die Schwachen.

Völkerverständigung im Europa Podcast

Wer nicht nur für ein Wochenende nach Europa will, hat auch dank der EU tolle Möglichkeiten. Für Abenteurer gibt es das Interrail Ticket. Du kaufst dir für eine bestimmte Zeit eine Art Zugticket und kannst dann fast alle Züge in Europa nutzen. Ganz besonders sinnvoll wird es, wenn du Nachtzüge benutzt. Du sparst dir die Übernachtungen und kannst so eine ganze Menge von Europa sehen.

Das Erasmus-Programm

Für Studenten bietet die EU zudem eine Förderung zu einem Austausch an. Im sogenannten Erasmus-Programm kannst du dich an deiner Heim-Universität für einen Studienplatz im Ausland bewerben. Wirst du angenommen, bekommst du neben dem Studienplatz auch ein kleines Taschengeld von der EU, das du dann vor Ort für Museumsbesuche und Kultur verwenden kannst – Spaß. Natürlich versäufst du das Geld auf den Erasmus-Partys, lernst eine Menge Leute aus ganz Europa kennen und schließt im besten Fall Freundschaften fürs Leben.

Was ist die Europawahl?

Alle fünf Jahre ist die Europawahl. Dabei werden die Abgeordneten für das Europäische Parlament in Brüssel gewählt. Die Wahlbeteiligung ist nicht wirklich hoch, denn viele Menschen sehen den direkten Bezug zu ihrem Alltag nicht. Im Europa Podcast räumen wir mit diesen Vorurteilen aber auf und zeigen, dass Europa cool ist.

Ist Europa sexy?

Irgendwie ist Europa nicht so richtig sexy, oder? Gerade vor der anstehenden Europawahl wird es spürbar. Klar findet man es super, dass man sein Bier beim Mallorca Urlaub in Euro bezahlen kann und auch das Roaming ist wunderbar – aber sonst? Warum fehlt dem Kontinent diese Coolness?

Europa hat null Sexappeal. Der politische Prozess in Brüssel kennt kaum Dramen, sondern meist nur Trägheit. Das Personal dort ist, bis auf Elmar Brock, farblos, durch seltsame Selektionsverfahren auf seinen Posten geraten. Die Gegenstände, mit denen es sich befasst, interessieren kaum. Im Europa Podcast erklären wir, warum das dröge Image von Europa völlig ungerechtfertigt ist.

Ein bisschen Frieden im Europa Podcast

Zunächst einmal: Seit über siebzig Jahren ist Frieden in Europa. Wenn du die Nachrichten-App deiner Wahl öffnest, wirst du schnell merken, dass es an allen Ecken und Enden dieser Welt knallt. Während du diese Zeilen liest, geht irgendwo ein Land auf seinen Nachbarn los. Bei uns in Europa ist das anders.

Brandburger Tor im Europa Podcast

Nach vielen hundert Jahren der Bruderkriege, des Blutvergießens und des Abschlachtens gehen die Europäer nicht mehr aufeinander los. Wunderbare Nachrichten, oder? Während deine Großeltern sich noch im Schützengraben gegenüberlagen, kommentierst du wie selbstverständlich den Urlaubspost deiner Freunde bei Instagram.

Vor rund 70 Jahren formulierte der französische Außenminister Robert Schuman die europäische Idee. Die europäischen Staaten sollten wirtschaftlich so stark zu einer Gemeinschaft im Dienste des Friedens verbunden werden, dass Kriege zwischen ihnen nicht mehr möglich sind. Klingt hochtrabend politisch, ist aber eine wunderbare Sache.

Bewaffnete Konflikte zwischen den Nachbarländern sind undenkbar geworden. Wir haben gelernt, in versöhnter Verschiedenheit miteinander auszukommen. Nie zuvor in der Geschichte hat es das gegeben. Zudem haben wir ein Wohlstandsniveau erreicht, von dem unsere Großeltern noch nicht einmal träumen konnten.

Ein Beispiel für den weiteren Frieden, über EU-Grenzen hinaus ist die Ukraine. Die EU hilft dem Land seine Existenz zu sichern, Reformen durchzuführen und wirtschaftlich voranzukommen. Die EU unterstützt die Ukraine als ein souveränes Land nicht nur in ihrem Konflikt mit Russland, sondern auch darüber hinaus.